113 Dezibel: Polizei stoppt viel zu lauten Harley-Fahrer
113 Dezibel: Polizei stoppt viel zu lauten Harley-Fahrer - Mettmann
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113 Dezibel: Polizei stoppt viel zu lauten Harley-Fahrer – Mettmann

Am Sonntag (30. August 2020) hat die Kreispolizeibehörde Mettmann bei gezielten Verkehrskontrollen in Mettmann und Velbert Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer überprüft.

Bei den Verkehrskontrollen im Zeitraum von 10 bis 18 Uhr war der Verkehrsdienst dabei auch wieder mit dem so genannten “ProVida”-Krad der Kreispolizeibehörde Mettmann im Einsatz. Bei dem seit vielen Jahren eingesetzten ProVida-Krad handelt es sich um ein speziell zur Verkehrsüberwachung umgerüstetes ziviles Motorrad der Kreispolizeibehörde Mettmann, welches in der Lage ist, Geschwindigkeitsüberschreitungen während der Fahrt festzustellen und beweiskräftig zu videografieren.

Insbesondere an den bekannten Motorrad-Hotspots auf dem Mettmanner Südring sowie im Neandertal in Velbert stellte der ProVida-Kradfahrer insgesamt 15 zum Teil schwerwiegende Verstöße fest und videografisch festgehalten.

Darunter waren sechs Geschwindigkeitsverstöße – drei davon waren auf dem Sürding derart zu schnell gefahren, dass auf die Fahrer allesamt ein einmonatiges Fahrverbot zukommt.

113 Dezibel: Polizei stoppt viel zu lauten Harley-Fahrer - Mettmann

Zudem musste die Polizei drei Anzeigen wegen unzulässigen Überholens fertigen – darunter eine gegen den Fahrer einer Harley Davidson. Der 58-jährige Düsseldorfer hatte auf dem Südring in Fahrtrichtung Ratingen verbotswidrig gleich mehrere Fahrzeuge überholt und dabei ihm entgegenkommende Verkehrsteilnehmer konkret gefährdet. Die Folgen für den Harley-Fahrer: Er musste ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro zahlen, außerdem erhält er einen Punkt in Flensburg.

Ein ebenfalls 58-jähriger Harley Davidson-Fahrer geriet auf der Friedrich-Ebert-Straße in Velbert in die Kontrolle des Krad-Fahrers – aber nicht, weil der Velberter zu schnell war, sondern weil sein Motorrad deutlich zu laut war: So hatte der Mann den Schalldämpfer seiner Maschine derart umgebaut, dass die durchgeführte Geräuschmessung vor Ort einen Wert von 113 Dezibel ergab – erlaubt ist ein Lärmbegrenzung von 77 Dezibel.

Die Konsequenz: Die Betriebserlaubnis der Harley ist erloschen, der Mann darf erst wieder mit seiner Maschine fahren, wenn er sie nach Behebung einem Gutachter vorgeführt hat. Zudem wurde eine entsprechende Anzeige gefertigt.

Text & Bildnachweis: MfGen. Polizei Mettmann


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8 thoughts on “113 Dezibel: Polizei stoppt viel zu lauten Harley-Fahrer – Mettmann”

  1. Manche können halt nur durch Lautstärke auffallen wenn sie durch motorradfahrverhalten ni ht punkten können vor allem die hoffnungslos überteuerten Amerikanischen Marken mit veralteter Technik!!

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  2. Haha 113 Dezibel und erlaubt 77?? Habt ihr den Motor gesehen schaut aus wie eine shovel die hat sicher keine 77 Standgeräusch habe ich ja schon 100 BJ. 2003😂😂😂

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  3. Es zeigt erneut,. dass die Motorradfahrer doch besser sind als der Ruf. Nach 8 Stunden Einsatz nur 15 Verstöße.

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  4. Oh wie schlimm eine laute Harley.

    Besser als so ein Fön (GS brech), ne Nähmaschine (beliebiger Reiskocher) oder ein Elektrohobel.

    HD klingt wenigstens noch nach Motorrad.

    Gefährdung anderer ist allerdings nicht tolerierbar.

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  5. Manche haben die Zeichen der Zeit leider immernoch nicht verstanden.

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    1. Ja genau Verdummung durch Medien👎

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  6. Tom hat recht, diese Idio….sind es tatsächlich die uns Motorradfahrer diese “Probleme” machen.

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  7. 113 dba… Genau solche, sorry für das Wort, Schwachsinnigen tragen zum großen Teil Schuld an den geforderten Fahrverboten und Lärmbegrenzungen.

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