Review Gulf Bike Week 2015 in Dubai

03 Dez 2015
Gulf Bike Week 2015

Gulf Bike Week 2015

Bikes on the Track

Die neue Location der Gulf Bike Week in Dubai klang vielversprechend und hielt dass, was man erwartete. Im Dubai Autodrom, in dem sonst Rennwagen, Sportbikes und die Sportwagen WM ihre Runden drehen, fand in diesem Jahr die Veranstaltung statt. Vor den Toren der Metropole zogen die Veranstalter eine Bikerdorf auf, das es an nichts fehlen lies. Von Stuntshows, Driftshows über eine Bikeshow und Catering mit leckeren Essen und Getränken inklusive Bier und Longdrinks gab es alles was das Bikerherz benötigt.

Schon am Donnerstag- Abend füllte sich das Eventgelände bei milden 28° Celsius, nachdem es von den Offiziellen feierlich eröffnet wurde. Livemusik und Stuntshows von Julian Welch aus Frankreich unterbrachen die Besucher beim schlendern durch die Händlermeile, bis um 23.00 Uhr Schluss war.

Am Freitag startete bereits um 10.00 Uhr vormittags die Anmeldung zur Bikeshow, was die Teilnehmer gern annahmen, ihre Bikes in der Show zu platzieren, bevor die Show in der Mittagshitze offiziell öffnete.

Pünktlich zur Eröffnung warteten bei knapp 40°C bereits hunderte Biker vor dem Eingang, denn am Freitag ist die Thunder Parade, die große Ausfahrt und jeder versucht einen Platz in den vorderen Reihen zu ergattern. Das besondere an der Parade in diesem Jahr war, dass sie 2 Runden über die Rennstrecke führte, bevor es dann auch die Strassen der Wüstenmetropole ging.

Vorbei an der Wahrzeichen der Stadt und durch die Wüste schlängelte sich die Parade, bis sie 2 Stunden später wieder im Dubai Motodrom ankam, auf dem inzwischen Racebikes das sagen hatten. Für umgerechnet 15 Euro konnten dort 3 Sessions a 10 Minuten gedreht werden, was von vielen Bikern wahrgenommen wurde, so dass der Sound der Bikes erst lange nach Einbruch der Dunkelheit verebbte, als das Flutlicht abgeschaltet wurde. Am Abend bewertete die Jury die Bikes der Bikeshow, wozu auch Matio von Dr. Jekill & Mr. Hyde und der Besitzer von Strokerz Abu Dhabi eingeladen war, der die Klassen der Bikeshow mit jeweils 1000 DHS pro Klasse sponserte.

Am Abend spielten lokale Bands auf der Hauptbühne, die das Zentrum der Veranstaltung bildete. Im Obergeschoss der Boxengasse war eine Bar eingerichtet, die erst ab 21 Jahren zugänglich war und in der auch alkoholische Getränke für wirklich zivile Preise ausgeschenkt wurden. Der Samstag gestaltete sich traditionell etwas ruhiger, doch gegen Nachmittag füllte sich das Gelände wieder, denn die Preisverleihung der Bikeshow stand an. Mit den erwähnten Geldpreisen und 2 Pokalen pro Kategorie war die Bikeshow wieder interessanter als im Vorjahr und so wurden alle Siegerbikes auf die Actionarena gefahren, um die Pokale entgegen zu nehmen.

Die Abräumer des Wochendendes waren Lycan Customs mit dem Gewinn der Radical Klasse für einen Starrahmen Chopper und Best of Paint sowie Nedal von den Choppers Kuwait mit dem Gewinn der Customkategorie und dem Best of Show Pokal für ein exzellent aufgebautes Ratbike. Mit Livemusik endete die Veranstaltung gegen 20.00 Uhr, denn am Sonntag ist in Dubai ein ganz normaler Arbeitstag und die Gäste aus den anderen Emiraten traten ihre Heimreise bis ins 1600 Km entfernte Kuwait an.

Als Fazit kann man sagen, das der Umzug auf das Autodrom eine echte Bereicherung war und auch die Veranstalter haben angekündigt, dass die Bikeweek 2016 wieder dort stattfinden wird.

Eine ideale Möglichkeit, dem Wintereinbruch in Europa zu entfliehen und noch einige Tage Sonne zu tanken und dabei Benzingespräche zu führen.

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