Facebook Facebook Messenger WhatsApp Twitter LinkedIn Love This SMS Email Copy Link Xing Pinterest Tumblr Reddit Blogger Telegram LiveJournal LIVEWIRE HARLEY-DAVIDSON Fahrbericht – Die erste Elektro Harley-DavidsonHarley-Davidson hat eine neue Ära eingeläutet, das neue LIVEWIRE Elektro Motorrad von Harley-Davidson ist jetzt auf deutschen Straßen zugelassen und die ersten Bestellungen sollen im Dezember 2019 noch an die Kunden ausgeliefert werden. HARLEY-DAVIDSON POLARISIERT MIT DER LIVEWIREEin elektrischer Pol ist einer von zwei Punkten, zwischen denen eine elektrische Spannung herrscht. Die LIVEWIRE selbst, erzeugt ebenfalls reichlich Polarität zwischen ihr und den Old School Bikern. Die sind allerdings sicherlich schon bei den Twin-Cam Modellen ausgestiegen und telefonieren heute immer noch mit ihrem Nokia Handy. Wenn die Company darauf Rücksicht nehmen würde, wäre die Legende von Harley-Davidson bereits vor Jahren schon zu Ende geschrieben gewesen. Einige von ihnen haben schon lange vergessen, was die Werte von wirklichen Bikern eigentlich sind, ganz vorne steht die Zeit, ein richtiger Biker ist zeitlos und das nächste ist schon die Toleranz, den anderen einfach machen lassen was er will und jedem seine Freiheit lassen, die er leben will! Besonders die Toleranz wird oft vergessen! Das E-Bike spricht nicht die V2 Fraktion an, sondern eher die neue Generation, die mit der E-Mobilität aufwachsen wird und um diesen Trend nicht zu verpassen, muss das Unternehmen sich mit dem E-Antrieb beschäftigen. Ein weiterer Grund für den Wandel, an dem sich die Hersteller orientieren müssen, sind die EU Emmissionsvorgaben, die von der Bundesregierung abgesegnet worden sind. Was besonders für die deutsche Automobilindustrie in Zukunft zu einem Problem werden wird.10 Jahre Entwicklung stecken im E-Motor von HarleyZehn Jahre haben sie an der Elektro Technik geforscht und bringen die LIVEWIRE jetzt, nach der erfolgreichen Homologation auf die Straße. Die LIVEWIRE wird nicht lange alleine bleiben, neben den Pedelecs (Harley Fahrräder), werden wir sicherlich in naher Zukunft weitere Modelle aus der Elektro Harley Baureihe zu sehen bekommen. Vielleicht nicht gleich die E-Glide, doch wenn man mitbekommt, wie die verantwortlichen Ingenieure für das Thema förmlich brennen, aber nicht gänzlich darüber sprechen dürfen, ist es klar, das sie voll in der Materie stecken. Allerdings ist die Geheimhaltung bei Harley effektiver, als bei Apple.Willy G. Davidson hat gesagt: „Es wird den Harley-Davidson V2 geben, solange es Benzin gibt.“WILLY G. DAVIDSONMore Roads to Harley-DavidsonDie Aussage von Willy G. Davidson sagt es ja schon, das wird nicht der Fall sein, das Harley-Davidson den V2 Motor einstellt. Harley-Davidson hat 2017 schon die Weichen für die Zukunft gestellt, mit „More Roads to Harley-Davidson“ wurde das Ziel gesetzt, in den nächsten 10 Jahren 100 neue Modelle auf die Straße zu bringen. Die aktuellen Softail Modelle mit dem Milwaukee-Eight Motor sind dort schon inbegriffen. 2020 wird noch eine abgespeckte Softail (Street Bob) erwartet und eine Überraschung bei der Road Glide, die eigentlich nicht kommen sollte, die erwartete Ausführung ist aber, wenn man es genau nimmt nicht neu.DIE LIVEWIRE TESTFAHRTUnd nun kommen wir endlich mal zum eigentlichen Thema. Ich war zu einer LIVEWIRE Testfahrt in Spanien eingeladen, um auszuprobieren, was es mit der LIVEWIRE wirklich auf sich hat. Nach einer technischen Präsentation ging es in den Norden von Barcelona, dort wo die Straßenplaner Motorradfahrer gewesen sind, denn tolle Kurven und sogar S-Kurven erwarten einen hier, ähnlich wie in den Pyrenäen. Die Testfahrt geht in die Berge und um für alles ein Gefühl zu bekommen, fahren wir über die Autobahn und durch die Stadt, um Stauerfahrungen zu sammeln.SIE LEBTIm Stadtverkehr merkt man erst so richtig, wie einfach das Fahren ist, ohne zu kuppeln, einfach am elektrischen Hahn drehen und sie surrt wie von einer Turbine angetrieben los. Einen Gashahn hat sie ja nicht mehr, wie der jetzt eigentlich auf Deutsch heißt, war noch nicht klar, in den USA bleiben sie wohl beim „Throttle“.Wenn die LIVEWIRE steht und in Fahrstellung ist, was man am Schalter einstellen kann, gibt es am Allerwertesten einen Impuls, wie ein Herzschlag fühlt sich das an. Der Impuls kann über das Menü am 10,9 cm großen Touchscreen dosiert werden und solange sie im Fahrmodus steht, spürt man das pulsieren im Stand. Das ist auch der Moment, wo kein anderer, der neben einem steht, auf die Idee kommen sollte, mal eben am Griff drehen zu wollen, dann bist du ziemlich schnell weg, darauf sollte man aufpassen, wenn man so einen Spaßvogel neben sich hat, oder den Fahrmodus vorsichtshalber kurz deaktivieren. Denn in 3.0 Sekunden ist sie auf 100 km/h, einmal am Hahn zucken reicht und sie geht ab. Es gibt generell sehr viele Einstellmöglichkeiten, der Touchscreen ist sehr gut lesbar und läßt sich einfach bedienen, wahlweise auch via Joystick vom Lenker aus. Das macht schon alles Sinn, besonders die unterschiedlichen Fahrmodis lassen sich unkompliziert umstellen. H-D ConnectH-D Connect ist natürlich an Board, im ersten Jahr ist es kostenlos, danach zahlt man eine ca. 160,-€ Jahresgebühr für die mobile Anbindung. Jetzt sollte man alles ein und umrechnen, was sie einem bietet, neben den ganzen Einstellungen, die via Handy gemacht werden können, verfügt sie über ein GPS Ortungssystem, das in Kombination mit der serienmäßigen Diebstahlanlage für die Sicherheit sorgt, sobald sich jemand an der Maschine unberechtigt zu schaffen macht, gibt sie via HARLEY APP Alarm. Allein das ist die Sache eigentlich schon wert, wenn man es mit andern GPS Alarmanlagen vergleicht.Sie hat das komfortable schlüssellose Keyless-go System und verfügt über einen zweiten Stromkreislauf, mit einer zusätzlichen Batterie. Somit bleiben alle Funktionen, wie beispielsweise der Warnblinker aktiv, sollte einmal der Elektro Antrieb streiken. LIVEWIRE FAHRBERICHT: Wie fährt sie sich?Sie fährt sich klasse, man erlebt ein völlig neues Fahrgefühl, der Drehmoment von 116 NM bei einem Gewicht von 249 Kilo und ca. 106 PS drückt einen nach vorne. Wenn ich sie mit einem V2 Model aus der aktuellen Harley-Davidson Modellpalette vergleichen sollte, würde mir als erstes die Fat Bob 114 einfallen. Wer die Fat Bob fährt, wird mit der LIVEWIRE sofort warm werden, beide sind sehr sportlich und auf engen Kurven Zuhause. Während die LiveWire mit einer Reifendimension vorne 120/70-17, hinten 180/55-17 fährt, ist bei der Fat Bob vorne ein 150/80-16 und hinten der 180/70-16 verbaut. Die Reifendimensionen … HARLEY-DAVIDSON LIVEWIRE TEST weiterlesen