Custombikes - Sportster S Rickster 240
Harley Factory Group 2022

Harley-Davidson Sportster S „Rickster 240“

The “Rickster” has landed!

Revolution Evolution! Die nächste Rick’s Motorcycles Sportster S “Veredelungsstufe” startet hier!

Die Vorstellung der neuen Sportster S im Juli 2021 schlug nicht nur in der Harley-Szene ein wie eine Bombe: Auch die offiziellen Harley-Dealer sahen in dem kraftvollen neuen Bike ein potentiellen Top-Seller – und ein herausforderndes Umbauprojekt! Kaum erreichte das erste Exemplar den Showroom in Baden-Baden, wurde der Schraubenschlüssel und die Schieblehre angesetzt.

Im übertragenen Sinne, denn heute erledigen diese Arbeit auch beim Rick’s Team Lasermessgeräte in höchster Präzision. In einer buchstäblichen “Blitzaktion” aller am Projekt beteiligten wurden die ersten “optischen Schwächen” der damals brandneuen Sportster S bereinigt: Die überbordende Nummernschild/Blinker/Rücklicht Brücke, deren bloße Gegenwart eine Herausforderung an die Augen war. Die vorderen Serienblinker wurden ebenfalls mit Rick’s Adaptern und Kellermann Atto “geschrumpft” und der Plastik-Kettenschutz gegen ein – typisch Rick’s Qualität – gelasertes Metallteil ausgetauscht.

Dazu passend – weil’s halt in der Metallwerkstatt von Rick’s so Brauch ist – entstanden gleich zwei Optionen für filigrane “Heavy Metal” Frontfender, während die CNC-Fräsen im Maschinenpark zwei passende dreiteilige Design-Räder im “Apollo 5” Design aus einem vollen Block Aluminium ausspanten. Die GFK Lampenmaske kam als Bonus obendrauf – und die aggressiv gestylten AK 4.7 Fußrasten samt Schaltknopf stammen aus dem aktuellen Rick’s Programm.

Vielleicht sei noch zu erwähnen, dass die damals passend “XR 240” getaufte Kreation einen wesentlich breiteren als den Serienreifen verpasst bekam – mit leichten Modifikationen der Serienschwinge, aber dafür ist das Rick’s Team bekannt und weltweit geschätzt. Die “erste Stufe” der Rick’s Sportster S Rakete – schneller auf die Design-Räder gestellt als manch einer “TÜV Homologation” sagen kann – zündete wie eine Mondrakete und zog schon Bestellungen an als die meisten “Sportster S” noch auf dem Weg zu den Kunden waren! “Lift Off” für Rick’s, denn die Basis-Modifikationen der XR-240 standen auch bei der “Rickster 240” Pate. 

Doch wer das Rick’s Team kennt weiß, dass an dieser Stelle noch nicht mal das Ende der Abschussrampe erreicht ist: Schon in der Prototypenphase flossen erste Verbesserungen ein – und auch andere Details verlangten bei genauer Betrachtung nach weiterer Verfeinerung. Während eine Saturn 5 die zweite Stufe erst auf 61 km Höhe zündet, brannte bei Rick’s schon unmittelbar nach dem Start des Projekts die Customizing Flamme: Binnen kürzester Zeit legte das Team nach und entwickelte eine weitere, super-cleane Blinkeroption auf Kellermann LED Basis, konzipierte und fräste  gleich mehrere Design-Linien für Rad- und Schwingenachsen Cover, Gabel-Entlüftung, Kühlerkappe und Stoßdämpfer-Einstellknopf – und eine stylische konische Buchse für die Achse vorne.

Tatsächlich schockte Rick’s sowohl mit der Geschwindigkeit als auch der Qualität des LED Blinkerhalterkits hinten in Kombination mit den bewährten und zügig adaptierten seitlichen Nummernschildhaltern – binnen kürzester Zeit haben sich diese Teile als “Standard” für “aufgeräumte” Sportster S Umbauten durchgesetzt. 

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Wer sich mit der Dynamik der Mondmissionen 1969-1972 noch auskennt: Auch die 2. Stufe bringt die Mission nur fast bis in die Umlaufbahn. Der Boost für letzten Meter zum Orbit und das entscheidende „translunare Beschleunigungsmanöver“ erfolgte durch die 3. Stufe. Die brauchte auch bei Rick’s die längste Entwicklungszeit, musste doch für den Revolution 1250T Motor eine völlig neue Lösung für ein langjährig gefragtes und erfolgreiches Rick’s Produkt gefunden werden: Das offen rotierende Design-Pulleyrad am Getriebeausgang.

Die bei den luftgekühlten Sportster-Modellen beliebte Umbau-Option – statt unter dem Motorcover verdeckt dreht sich das Getriebe Ausgangspulleys deutlich sichtbar, aber dennoch sicher geschützt, mit einer Schmuckblende und macht die Technik des Belt Drives sichtbar – war nicht so einfach auf die ausgefeilte Konstruktion des „Revolution Max“ Motorgehäuses zu übertragen.

Riemen und Pulleys sitzen auf der linken Seite, wie bei den Big Twins und – mal ehrlich ausgesprochen: Die linke Triebwerksseite des “Revolution” ist nicht gerade reich an optischen “Highlights”. Punktlandung für Rick’s! Allerdings sind die Materialstärken und Spannungen in den Gehäuseflächen und Verankerungen – der Motor ist ja tragendes Teil des Fahrwerks – so exakt mit variablen Wandstärken bemessen, dass jede Änderung und Wegnahme von Material, auch an so simplen Teilen wie Motordeckeln, diese Änderungen in die Berechnung einfließen lassen muss.

Die Rick’s Sportster S Pulley Abdeckung vorne ist deshalb so filigran wie sie stabil ist: Gefräste Bi-Color Blende für das Pulley, Edelstahl-Abdeckung und das gesamte Montagematerial sind in einem eigenen Kit zusammengefasst. Rick’s typisch für möglichst einfache Montage. 

Dass auch diese “Rickster 240 ” die finale Stufe sein wird ist eher unwahrscheinlich – die nächsten “Customparts Feuerwerke” sind bereits in Planung. Das einzige passende Schlusswort zu diesem Projekt kann nur dieser Satz sein: “The Rickster has landed!”

Text: HRF, Fotos M. Ahlsdorf /Rick’s Motorcycles

Externer Link zu Rick’s Motorcycles

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