Quality Inn - Barstow - Route 66
Rokker Company

Über die Gebirgskette von Los Angeles nach Barstow

Der nächste Morgen in Barstow an der Route 66, die Sonne scheint und es ist richtig schön warm, wir sind in einem klassisch amerikanischem Hotel untergekommen.

Das Quality Inn ist ein 2 Sterne Hotel, wir  würden dem Hotel aber auch noch einen Stern mehr geben, alles sauber, sehr bequeme Betten, Flat TV, Kühlschrank und auch klimatisiert. Sogar ein einfacher, aber gepflegter Pool ist im Innenhof der Anlage, das Hotel ist nicht das typische Urlauber Hotel, es sind eher durchreisende Amerikaner anzutreffen.

Das Personal ist sehr nett, wir sind am späten Abend an der Rezeption, die durchgängig besetzt ist, sehr freundlich empfangen worden.

Cooles Personal und ein klasse Frühstück!

Das Frühstück wurde uns von einer sehr netten Bedienung im RockaBilly Style serviert, sicherlich ist das auch ihr privater Style, aber das passte absolut zum Hotel.

Das Frühstück war wirklich Klasse, mit Joguhrt und frischen Früchten, sogar Erdbeeren und Melone waren dabei, ein tolles leckeres Omelett und Kaffee satt, das war in diesem Hotel alles inklusive.

Eisenbahnbrücke in Barstow

Gut gestärkt kann der neue Tag beginnen, nach dem Auschecken sind wir erstmal gegenüber vom Hotel an die Tankstelle zum tanken gefahren, es empfielt sich auch immer genug zu trinken dabei zu haben, man weiß ja nie!

Auf unserem heutigen Tourenzettel stand das Motheroad Museum und der Santa Fe Bahnhof, das liegt beides zusammen am Ortsrand von Barstow. Das Museum hat leider nur am Wochenende geöffnet, aber diese Gegend, wo das Museum ist, lohnt den Besuch trotzdem, eine richtig schöne nostalgische Brücke ist dort, über die man gefahren kommt, die hat irgendwas besonderes an sich.

Der alte Bahnhof mit seinen alten Geschichten, hier stehen noch alte Loks und Waggons der Santa Fe Bahngesellschaft, eine große Gleisanlage zeigt, das hier wirklich ein wichtiger Umschlagplatz gewesen sein muss, ein Besuch lohnt sich für ein Foto auf jeden Fall.

Wir sind die Strecke am alten Bahnhof vorbei noch etwas weiter in die Wüste reingefahren, leider fand das eins unserer Bikes nicht so gut, die eine Maschine von Hermann, wurde zunehmend heißer. Das Problem ließ sich auch nicht so einfach aus der Welt schaffen, das wir kurzerhand den Service von EagleRider angerufen haben.

Wir haben einen Treffpunkt bei Denny´s Burger vereinbart, wo wir die Maschinen austauschen wollen, allerdings dauert sowas ein paar Stunden. Der EagleRider Service ist sofort los gefahren, aber die Wege sind einfach lang und besonders in den Städten ist mit dem Auto wirklich ein schweres vorankommen.

Nachdem wir dann Denny´s Burger ausgiebig getestet haben, hat der Service die Maschine ausgetauscht, das lief alles echt problemlos. Denny´s Burger hat 24 Std. geöffnet, wer ein gutes Steak essen möchte, findet hier preisgünstig sehr gutes Essen, uns hat es sehr gut gefallen, das Personal war ebenfalls sehr freundlich, die haben uns noch Sachen hinterhergetragen, die wir liegen lassen hatten.

Allerdings wird es ab 19:00 Uhr im März dunkel, das hieß, wir mussten unsere Fahrt in Richtung Death Valley im dunkeln machen. Die LED Scheinwerfer von der Harley-Davidson E-Glide mussten alles geben, sie haben die Straßen richtig gut ausgeleuchtet.

Besonders in den Kurven konnten wir festellen, wie wichtig die beiden Zusatzscheinwerfer sind, sie leuchten besonders den seitlichen Nahbereich bei Kurvenfahrten aus.

Kojoten kreuzen in der Nacht vor uns den Highway

Abends können die Temperaturen schnell sinken, teilweise sind 15 Grad keine Seltenheit gewesen, durch die Höhenunterschiede erklärt sich das. Nachts haben wir auf der Strecke in der Wüste sogar Kojoten laufen sehen, man sieht ansonsten nicht viele Tiere auf der Tour.

Am späten Abend sind wir Stovepipe Wells angekommen, mitten drin in Death Valley! Allerdings ist es stockfinster, wie es hier aussieht, werden wir erst am nächsten Morgen sehen, nun heißt es erstmal GUTE NACHT.

Tallink Silja Line

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